Offene Adressen für Österreich


PLZ Gemeindename Ortsname Strassenname Hausnr. LatlongX LatlongY

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Diese Seite testet die Volltextsuche in Adressdaten des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV).
Der Quellcode für dieses Service ist verfügbar unter

Die API ist beschrieben unter README.

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Wir freuen uns über Unterstützung, in jeder Form! Forke den Code auf GitHub oder schreib uns ein kurzes Mail an info@offene-adressen.at

Du hast unsere API in deinem Projekt verwendet? Großartig! Gerne verlinken wir deine Website oder App. Schreib uns an info@offene-adressen.at


FAQ

Was meint ihr mit „offene Adressen“? Adressen sind ja eh schon öffentlich bekannt und kein Geheimnis.

Adressdaten sind in Österreich zwar kein Geheimnis, aber sie sind noch nicht „offen“ im Sinn des Fachbegriffs „Open Data“ (offene Daten):

- kostenlos für alle

- online frei zugänglich, z.B. ohne vorherige Registrierung

- maschinenlesbar (damit ein Programm direkt damit arbeiten kann) und

- in einem nicht-herstellerspezifischen Dateiformat, z.B. .csv statt .xls

- dürfen weiterverwendet werden (z.B. einbauen in eigene Apps, auch kommerzielle)

(Die gesamte Definition von Open Data findet sich hier.)

In hoher Qualität – damit meinen wir: komplette Datensätze, fehlergeprüft und vollständig.


Wofür brauchen wir offene Adressen?

Die Frage lautet eher: Wofür nicht? Denn fast alles passiert an einem bestimmten Ort.

Egal ob Wohnbauten, öffentliche Gebäude, Parkanlagen, Bürokomplexe oder Orte mit geschichtlicher Bedeutung – alle lassen sich leichter finden, vergleichen, gruppieren und zusammenstellen, wenn es dazu offene Adressdaten gibt.

Eine offene Adressen-Datenbank hilft auch bei jedem online Formular, in das man eine Adresse eingibt: Wenn die Datenbank dahinter liegt, lassen sich Fehler beim Eintippen verhindern,  Eingaben lassen sich überprüfen und die Datenqualität lässt sich verbessern.


Woher kommen die Daten?

Die Adressdaten werden vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV), das auch das Adressregister betreibt, zur Verfügung gestellt.

In Österreich ist es so geregelt, dass Adressdaten auf Gemeindeebene erfasst werden. Sprich: Jede Gemeinde muss die Daten aller Adressen auf ihrem Gemeindegebiet ins zentral betriebene Register des BEV eintragen. (Rechtlich gesehen sind daher die Gemeinden die Eigentümerinnen der Adressdaten.)

Das BEV stellt halbjährlich einen Auszug aus dem Register als Download zur Verfügung. (Rechtlich gesehen wird der Auszug als Public Sector Information (PSI) nach dem  Informationsweiterverwendungsgesetz bereitgestellt, nicht als Open Government Data.)

Obwohl wir diesen Schritt in die richtige Richtung begrüßen, fehlt hier noch Einiges zur vollen Offenheit.

Nun ist die Politik gefordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu ändern, damit die österreichischen Adressdaten geöffnet und eine Schnittstelle eingerichtet werden kann: Adressen sollen als echte Open Government Data veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert werden.


Welche Technik und Infrastruktur verwendet ihr?

Wir nutzen FIWARE, eine zugängliche, teilweisen offene Europäische Cloud-Infrastruktur. Diese Infrastruktur für das Projekt zu verwenden und zu überprüfen, wie sie funktioniert, war nicht nur eine spannende technologische Herausforderung – damit setzen wir auch unser demokratisches Recht als EU-BürgerInnen um. 

Als Datenbank verwenden wir eine erweiterte PostGIS-Datenbank, erweitert um Volltextsuche in Adressdaten. Diese Erweiterungen sind auf Github verfügbar und lassen sich als Docker Image leicht installieren.

Die Daten werden über ein SQL-Skript in die Datenbank geladen und anschließend über eine Websocket-API bereitgestellt, die auch als Docker Image verfügbar ist. Die Datenbank selbst läuft auf der Europäischen Cloud-Infrastruktur FIWARE. (Hier finden sich weiterführende Information zu Docker auf FIWARE.)

 



Ein Projekt von open3.at, dem Netzwerk zur Förderung von openSociety, openGovernment und OpenData in Österreich